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Valle de la Luna

Fremd und bizarr zeigt sich die kilometerweite Landschaft im Tal des Mondes. Nur wenige Autominuten von San Petro de Atacama entfernt fasziniert diese Mondlandschaft mit grotesker Steinlandschaft, skurilen Salzgebilden und mächtigen Sanddünen. Mein Auge weiß nicht, welches Bild ich zuerst abspeichern soll: dort ist der Dinosaurierkopf in vielschichtigen Erdtönen ein echter Hingucker oder ist es das Glitzern der Salzkristalle auf dem Boden? Der Verstand routiert und sagt mir, dass hier kein Lebewesen zuhause sein kann. Die extremen Temperaturschwankungen tun ihr übriges.

Wieder einmal verklären sich meine Gedanken. Das Valle del la Luna berührt mein Herz. Urgewaltig und für die Ewigkeit gemacht: Zwei Superlative bekommen eine neue Bedeutung. Und ich erinnere mich an die eindrucksvolle Schluchten, die in das Mondtal hinabstürzen und in der Ferne das Panorama der Anden.

Ganz praktisch gedacht: Eine warme Jacke, „Picknick“ und Schuhwerk mit stabiler Sohle machen das Erlebnis beim Sonnenuntergang unvergesslich. Für mich gab es nach dieser Tour ein paar neue Wanderschuhe. Meine verlorene Sohle habe ich unterwegs mit Tape „ankleben“ müssen…

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